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    Lehrstuhl für Systematische Bildungswissenschaft

    Im Folgenden sehen Sie ausgewählte Bilder der Ausstellung "Märchen-Kinder-Schule"

    Schneewittchen

    „Schneewittchen“, Meinholds Märchenbild Nr. 4, sehr seltene Ausgabe aus dem Jahr 1903

    (Foto: Kleinfelder, Lohr a.Main)

    Durch die Erfindung des Steindrucks und der Schnelldruckpresse wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auch die preiswerte Herstellung von großformatigen Schulwandbildern möglich.

    Die farbenkräftigen Märchenbilder, eingebunden in das reale Leben der jeweiligen Zeit, dokumentieren heute die Wertvorstellungen, aber auch den ideologischen Missbrauch vergangener Epochen.

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    Dornröschen

    Foto 2: „Dornröschen“, Schulwandbild aus dem Jahr 1936, Verlag Der praktische Schulmann

    (Foto: Kleinfelder, Lohr a.Main)

    Im Dritten Reich traten zusehends völkische Aspekte in den Vordergrund. Dies zeigt die Ausstellung exemplarisch anhand des Schulwandbildes „Dornröschen“ aus dem Jahr 1936, auf dem die Spindelverbrennung der Bücherverbrennung gleichgesetzt und die schlafende Prinzessin von einem Prinzen in SA-Uniform mit dem Hitlergruß geweckt wird.

    In der Begleitschrift zu diesem Schulwandbild ist u.a. zu lesen: „Kein anderes Märchen drängt so nach völkischer Deutung wie Dornröschen (...) Wir erleben bei der Vertiefung in das Märchen unsere nationalen Ohnmacht und unser nationales Erwachen wieder. Hitler ist der Held, der unser Volk erlöst hat aus dem Todesschlaf, in den es fremdrassige Gewalt versenkt hatte.“

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    Schulausstattung

    Schulausstattung für einen ABC-Schützen um 1955 – Das Märchen war in vielerlei Hinsicht fester Bestandteil des Unterrichts und des gesamten Schullebens.

    (Foto: Eduard Stenger, Lohrer Schulmuseum)

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    Stundenplan

    Stundenplan um 1955 mit Szenen aus verschiedenen Märchen

    (Foto Kleinfelder, Lohr a.Main)

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