piwik-script

Intern
    Lehrstuhl für Systematische Bildungswissenschaft

    Veranstaltungen des Lehrstuhls für Systematische Bildungswissenschaft im Wintersemester 2018/2019

    Seminare

    Interkulturelle Bildung und Kompetenzen


    Gruppe 1: Einführung in den Diskurs der (Inter-)Kulturalität

    Dipl.Päd. Dominik Egger, M.A.

    Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundbegriffe Interkultureller Bildung. Dem Begriff und den Phänomenen der Kultur wird zunächst ein besonderes Augenmerkt gewidmet. Er stellt einen Grundbegriff des Humanen und damit der Humanwissenschaften sowie pädagogischer Praxis dar. Seine theoretische Komplexität wird deshalb auch vor der Folie praktischer und normativer Frage- und Problemstellungen beleuchtet.

    Ausgehend von dieser Grundlage werden ausgewählte grundlegende Konzepte des interkulturellen Diskurses (z.B. kulturelles Gedächtnis, Fremdheit, Identität, Diversity, Rassismus, Migration, Asyl) beleuchtet und kritisch diskutiert. Mit den Teilnehmern*innen wird die Auswahl gemeinsam zu Semesterbeginn diskutiert und festgelegt, um den inhaltlichen Interessen der Teilnehmenden Rechnung zu tragen.

    Das Seminar gilt als erster Teil für das Zertifikat "Interkulturelle Pädagogik" des Lehrstuhls. Es kann auch im Rahmen der GSiK-Zertifikate angerechnet werden als Seminar in den Bereichen A oder C.

    Termin: Mittwochs, 12-14 Uhr

    Interkulturelle Bildung und Kompetenzen


    Gruppe 2: Interkulturelle Kompetenz lehren - ergänzende Theorie und Praxis für zukünftige IK-Trainer (Zertifikat Interkulturelle Pädagogik - Teil 2)

    Dipl.Päd. Dominik Egger, M.A.

    Das anwendungsorientierte Seminar stellt sich die Frage: Wie kann Interkulturelle Komptenz überhaupt vermittelt werden? Welches Wissen, welche Fähigkeiten und welche Fertigkeiten müssen gelehrt und trainiert werden? An drei Blocktagen soll diesen Fragen nachgegangen werden. Dabei widmen wir uns drei theoretischen Teilfragen: Was ist Kultur? Was ist interkulturelle Kompetenz? Was ist das Ziel interkultureller Kompetenz? Begleitet werden diese theoretischen Diskussionen von praktischen Beispielen und Übungen aus interkulturellen Trainings, die einerseits als Anwendungsexempel dienen, andererseits die Seminarteilnehmer*innen selbst in die Situation ihrer zukünftigen Klient*innen versetzt.

    Am Ende des Seminars wird die entscheidende Frage stehen: Welche Konsequenzen haben die Überlegungen und die gemachten Erfahrungen für meine zukünftige Vermittlung interkultureller Kompetenz?

    Das Seminar gilt als zweiter Teil für das Zertifikat "Interkulturelle Pädagogik" des Lehrstuhls. Es kann auch im Rahmen der GSiK-Zertifikate angerechnet werden als Seminar in den Bereichen A oder C.

    Termine:

    • Mittwoch, 17.10.2018, 18-19 Uhr
    • Samstag, 27.10.2018, 9-17 Uhr
    • Samstag, 03.11.2018, 9-17 Uhr
    • Samstag, 10.11.2018, 9-17 Uhr

    Interkulturelle Bildung und Kompetenzen

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 1: Heterogenität – Diversität – Pluralität

    Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch

    Heterogenität – Diversität – Pluralität – Toleranz – Verschiedenheit – Vielfalt … Stichworte, die unsere Moderne kennzeichnen! Nicht überall werden sie positiv gesehen. Kulturelle und soziale Buntheit machen manchen Angst. Da dominiert die Sehnsucht nach eindeutigen Verhältnissen, nach klarer Identität und fester Verwurzelung.
    Zwei Positionen, zwei Mentalitäten! Wir wollen diese Situation vor allem aus Sicht der Sozialpsychologie und der Soziologie angehen. Konkret: Welche Rolle spielt hier die generations- und milieuspezifische Zugehörigkeit? Warum überfordern Globalisierung und Modernisierung manche Menschen? Wie steht es um die sog, Modernisierungsverlierer? Was macht konservativ-reaktionäre und fundamentalistische Strömungen attraktiv? Wie entstehen stereotype Urteile und wie lassen sie sich bearbeiten? Im Seminar werden wir dabei auf die Herausforderungen eingehen, die sich hier für die konkrete Bildungspraxis stellen. Wie lässt sich soziale und kulturelle Heterogenität aktiv gestalten und leben? Etwa als Diversity in Teams? Als kultur-produktive Pluralität unterschiedlicher Lebensstile? Als informierte Toleranz, die nicht in Beliebigkeit aufgeht?

    Termin: Dienstags, 10-12 Uhr

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 2:  Bildung & Utopie

    Dipl.-Päd. Martin Ladach

    "Die Utopie, (griechisch: „ou“ = nicht, „tópos“ = Ort) ist der Nichtort, Nirgendland, Nirgendwo, etwas noch nicht Realisiertes, das aber zumindest denkbar erscheint. Utopien spielen seit Thomas Morus mit Vorstellungen von idealen Gesellschaften, die nicht zuletzt die herrschenden Verhältnisse spiegelbildlich kritisieren.
    In Zeiten ökologischer und sozialer Krisen könnte es ja Bedarf an solchen neuen Ideen für die Art und Weise des Miteinanders geben – das Seminar lädt die Studierenden dazu ein, einen Blick in die Geschichte der Utopie (und Dystopie) zu werfen. Daran anschließend stellen sich Fragen nach dem gesellschaftskritischen Anspruch und der Notwendigkeit einer kritischen Pädagogik, die im Seminar gemeinsam diskutiert werden."

    Termine:

    • Mittwoch, 24. Oktober, 18-20 Uhr
    • Freitag, 11. Januar, 14-18 Uhr
    • Samstag und Sonntag, 12.-13. Januar

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 3: Ästhetik in der Alltagskultur

    Dr. Andreas Rauh

    Was hat die Ästhetik der Alltagskultur, was hat unsere alltägliche Praxis im Umgang mit Kunst mit den emphatischen und komplexen ästhetischen Theorien vergangener Epochen zu tun? Wie fremd sind uns ästhetische Empfindungen wie das Schöne, das Erhabene oder das Anmutige? Diese Fragen werden wir aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Wir testen, inwiefern Geschmacksfragen subjektiv sind, ob Ästhetik wissenschaftlich gleich gültig oder gar gleichgültig ist und nicht zuletzt wie ästhetisches Empfinden in aktuellen Theorien verortet wird.

    Termin: Donnerstags, 12-14 Uhr

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 4: "Der Mensch, ein Fremder in der Welt"

    Jan-Philipp Schäfer

    ‚Der Mensch ist weltfremd’, lautet eine der zentralen Thesen des Philosophen Günther Anders. Damit meint er nicht etwa eine philosophische Verträumtheit oder Naivität, die an der gesellschaftlichen Realität vorbeigeht, sondern eine anthropologische Tatsache. Im Seminar werden wir zunächst die These vom weltfremden Menschen diskutieren, um anschließend den Begriff der Fremdheit unter verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Was bedeutet das Fremde für das Eigene und wie kann es sein, dass Fremdsein grundsätzlich zum Menschsein dazugehört? Sind wir etwa nicht ‚Herr im eigenen Haus’? Wie können pädagogische Umgangsformen aussehen, die das Fremde weder ausgrenzen, noch bloß aneignen oder unterdrücken wollen?

    Termin: Donnerstags, 16-18 Uhr

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Bildung und Sozialität


    Soziale Heterogenität im Werk Pierre Bourdieus

    Dr. Josephine Geisler

    Pierre Bourdieu gilt als Vertreter empirisch arbeitender Kultursoziologie. Er versucht in seiner "Theorie der Praxis" Haltungen und Einstellungen des Individuums mit dem gesellschaftlichen Kontext zu vermitteln; dies anhand zentraler Begriffe wie Habitus, sozialer Raum/soziales Feld, Kapital, Klasse. Mit ihnen soll erklärt werden, wie Individuen zu ihren (begrenzten) Möglichkeiten innerhalb eines sozialen Umfeldes kommen. Die Kultur wird dabei als ungleichheitsreproduzierende Instanz ausgemacht.

    Termin: Montags, 10 bis 12 Uhr

    Bildung und Sozialität

    Kulturtheorie

    Thema: Kulturtheoretische Reflexionen im Grenzbereich von Kultur und Bildung

    Dr. Eva Zimmer

    „Systemisch“ – klingt kompliziert. Deutlicher wird es, wenn wir von „vernetztem“ Denken und Handeln sprechen. Etwa im Blick auf Organisationen und deren unterschiedliche Ebenen. Warum läuft da manches schief? Weil oft Aktionen unverbunden nebeneinander her laufen und das „Ganze“ zu wenig in den Blick genommen wird. Deshalb ist „Networking“ in der Organisationsentwicklung stark gefragt. Zugleich bildet jedes Team, jede Gruppe, jede WG, jede Familie ein „System“, in dem alle – wie auch immer - miteinander vernetzt sind. So lassen sich viele Konflikte systemisch (etwa durch systemisches Coaching) klären und lösen. Es kommt dabei zu neuen Beschreibungen und Interaktionsmöglichkeiten.
    Systemisches Denken und Handeln ist ein zentraler Baustein für pädagogische Professionalität. Das Seminar führt praxisnah in wichtige Voraussetzung des „Systemischen“ ein.

    Termin: Mittwochs, 10 bis 12 Uhr

    Kulturtheorie

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Facebook weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Hinweis zum Datenschutz

    Mit 'OK' verlassen Sie die Seiten der Universität Würzburg und werden zu Twitter weitergeleitet. Informationen zu den dort erfassten Daten und deren Verarbeitung finden Sie in deren Datenschutzerklärung.

    Social Media
    Kontakt

    Lehrstuhl für Systematische Bildungswissenschaft
    Oswald-Külpe-Weg 86
    Campus Hubland Nord
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-85561
    E-Mail

    Suche Ansprechpartner

    Hubland Nord, Geb. 86
    Hubland Nord, Geb. 86