Intern
    Lehrstuhl für Systematische Bildungswissenschaft

    Veranstaltungen des Lehrstuhls für Systematische Bildungswissenschaft im Sommersemester 2017

    Ringvorlesung

    Projekt Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenz

    Ringvorlesung "Inklusionen und Exklusionen des Humanen" , WiSe 2017/18

    Fachschaftsinitiativen Pädagogik & Sonderpädagogik

    Projekt Globale Systeme und Interkulturelle Kompetenz

    Studierende aller Fakultäten sind eingeladen!

    Mittwoch, 8. November 2017: Sonja Scheuplein und Philipp Götz, Vorsitzende des Werkstattrats der Mainfränkischen Wekstätten, mit dem Thema: "Selbstbestimmung"

    Mittwoch, 22. November 2017: Dr. Thomas Damberger von der Uni Frankfurt mit dem Thema: "Übergang oder Untergang? Auf dem Weg zum Transhumanismus"

    Mittwoch, 13. Dezember 2017: Prof. Dr. Christian Liesen von der Hochschule Zürich mit dem Thema: "Warum Menschenrechte keine Antwort auf Exklusion sind"

    Mittwoch, 10. Januar 2018: Udo Sierck von der Uni Hamburg und der Ev. FH Darmstadt mit dem Thema: "Dilemma Dankbarkeit - Behinderte Menschen zwischen Anpassung und Widerspenstigkeit"

    Alle Vorträge finden jeweils um 18.00 Uhr am Wittelsbacher Platz im Raum 02.203 oder 02.206 statt und werden in Zusammenarbeit der Fachschaftsinitiativen Sonderpädagogik und Pädagogik veranstaltet.

    Seminare

    Interkulturelle Bildung und Kompetenzen


    Gruppe 1: Einführung in den Diskurs der (Inter-)Kulturalität

    Dipl.Päd. Dominik Egger, M.A.

    Das Seminar bietet eine Einführung in die Grundbegriffe Interkultureller Bildung. Dem Begriff und den Phänomenen der Kultur wird zunächst ein besonderes Augenmerkt gewidmet. Er stellt einen Grundbegriff des Humanen und damit der Humanwissenschaften sowie pädagogischer Praxis dar. Seine theoretische Komplexität wird deshalb auch vor der Folie praktischer und normativer Frage- und Problemstellungen beleuchtet.

    Ausgehend von dieser Grundlage werden in einem zweiten Teil ausgewählte grundlegende Konzepte des interkulturellen Diskurses (z.B. kulturelles Gedächtnis, Fremdheit, Identität, Diversity, Rassismus, Migration, Asyl) beleuchtet und kritisch diskutiert. Mit den Teilnehmern wird die Auswahl gemeinsam zu Semesterbeginn diskutiert und festgelegt, um den inhaltlichen Interessen der Teilnehmer Rechnung zu tragen.

    Termin: Donnerstags, 16 bis 18 Uhr

    Interkulturelle Bildung und Kompetenzen


    Gruppe 2: Pädagogisches Handeln aus (inter-)kultureller Perspektive

    Dipl.Päd. Julian Friedrich und Dipl.-Päd. Stefan Holder

    Das Blockseminar versteht sich als Schnittstelle von Theorie und Praxis.  Anhand ausgewählter Texte werden Bildungsprozesse zunächst aus kultureller und interkultureller Perspektive näher untersucht. Weiter soll über erlebnisorientierte Übungen der lebensweltliche Bezug interkultureller Erfahrungen hervorgehoben und die Einbettung menschlicher Wahrnehmungs- und Handlungsformen in kulturelle Zusammenhänge herausgearbeitet werden. Ziel des Seminars ist es, mittels theoretischer Reflexion und praxisorientierten Übungen, die Wahrnehmung für alltägliche, interkulturelle Begegnungen in pädagogischen Settings zu schärfen und darauf aufbauend pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

    Termin: Blocktermin vom 26.01.2018 bis 28.01.2018

    Interkulturelle Bildung und Kompetenzen

    Bildungswissenschaftliche Projektarbeit


    Gruppe 4: Filme machen - pädagogisch

    Dipl.Päd. Dominik Egger, M.A.

    Der Film stellt eines der einflussreichsten Medien unserer Zeit dar. Wie aber entsteht eigentlich ein professioneller Videobeitrag? Wie kann ein Videoclip zur Vermittlung von Inhalten eingesetzt werden? Das Seminar möchte einen Einblick geben in technische und pädagogische Grundlagen des Einsatzes von Videoclips im pädagogischen Kontext und gleichzeitig an diesem Beispiel fit machen für die Arbeit in Teams an anspruchsvollen Projekten.

    Das Seminar verfolgt dabei mehrere konkrete Ziele:

    1. Sie sollen als Teilnehmer lernen, Inhalte im Medium des Films einer breiten Zielgruppe so zu präsentieren, das Interesse an diesen Inhalten geweckt und ein nachfolgendes Selbststudium angeregt wird.
    2. Im Erfolgsfall sollen die Projektergebnisse auch im Rahmen eines neuen Elearningprogramms oder der Öffentlichkeitsarbeit des GSIK-Projekts genutzt werden. Der Transfer von Inhalten in das Filmformat soll deshalb ein annähernd professionelles Niveau erreichen, weshalb Wert auf eine angemessene filmästhetische Umsetzung gelegt wird. Dafür werden wir an einem einführenden Blockwochenende (20. bis 22.10.) einen Crashkurs in Filmtechnik und -ästhetik veranstalten und zudem Möglichkeiten der freiwilligen Fortbildung an gemeinsamen Filmabenden bieten.
    3. Sie sollen lernen, pädagogische Projekte selbstständig und eigenverantwortlich im Team zu planen und durchzuführen (inkl. gruppendynamischer Aspekte, Projektmanagement und dem Umgang mit Stress). Auf der Blockveranstaltung wird daher auch in das Projektmanagement eingeführt.

    Nach diesen Einführungen werden sie in Projektgruppen jeweils einen kurzen Videoclip selbstständig planen (Vorproduktion), aufnehmen (Produktion) und bearbeiten (Postproduktion). Produktion und Postproduktion fallen dabei oftmals auch in die vorlesungsfreie Zeit nach dem Semester. Wenige Feedbacksitzungen und Fortbildungssitzungen zu technischen Fragen werden das Semester zeitlich strukturieren und von der Möglichkeit gemeinsamer Filmabende umrahmt.

    Termin: Donnerstags, 12 bis 14 Uhr

                 Blocktermin vom 20.10.2017 - 22.10.2017

    Bildungswissenschaftliche Projektarbeit

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppen 1 und 2

    Dr.phil. Waltraud Harth-Peter, Akad. Direktorin

    Differenz, Gleichheit, soziale und kulturelle Heterogenität sind Begriffe, die in den wissenschaftlichen Diskursen nicht erst mit dem Einwanderungsstrom der letzten Jahre zunehmend ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt sind und kontroverse Diskussionen ausgelöst haben, sondern sie wurden bereits Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts im Rahmen der Interkulturellen Pädagogik, der Ausländerpädagogik, der Frauen- und Geschlechterforschung und Sonderpädagogik geführt. Mit den neuen Zuwanderungen werden allerdings Fragen des Umgangs mit Mehrsprachigkeit und Multikulturalität aktuell fokussierter berücksichtigt und Heterogenität nicht nur als Ungleichheit oder Andersartigkeit verstanden, sondern auch als Chance von dem anderen zu lernen. Das Seminar will sich diesen Fragen widmen.

    Termin: Donnerstags, 10 bis 12 Uhr

                 Donnerstags, 14 bis 16 Uhr

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 03: Soziale Heterogenität im Werk Pierre Bourdieus

    Dr.phil. Josephine Geisler

    Pierre Bourdieu gilt als Vertreter empirisch arbeitender Kultursoziologie. Er versucht in seiner "Theorie der Praxis" Haltungen und Einstellungen des Individuums mit dem gesellschaftlichen Kontext zu vermitteln; dies anhand zentraler Begriffe wie Habitus, sozialer Raum/soziales Feld, Kapital, Klasse. Mit ihnen soll erklärt werden, wie Individuen zu ihren (begrenzten) Möglichkeiten innerhalb eines sozialen Umfeldes kommen. Die Kultur wird dabei als ungleichheitsreproduzierende Instanz ausgemacht.

    Termin: Dienstags, 16 bis 18 Uhr

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 4: Globale Gesellschaft - lokale Bildung?

    Dipl.Päd. Martin Ladach

    Die globale Gesellschaft ist realisiert – mit allen Vor- und Nachteilen der Konsumgesellschaft. Die Lebensstile der Bevölkerungen der Länder des globalen Nordens generieren schon heute durch ihren immensen Rohstoff- und Energiebedarf vielfältige Schwierigkeiten in anderen Weltregionen und für zukünftige Generationen.

    In der Pädagogik wurde mit einer von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) und dem anschließenden Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2015-2019) auf die mit der Globalisierung verbundenen Probleme reagiert – bislang allerdings ohne nennenswerte Erfolge in der Abmilderung der negativen Langzeitfolgen noch mit einer klaren methodischen Ausrichtung. Das Seminar lädt die Studierenden dazu ein, sich mit den pädagogischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen, die uns bis hierhin gebracht haben. Abgeleitet daraus sollen sinnvolle pädagogische Umgangsweisen mit der nicht-nachhaltigen Lebensweise der westlichen Gesellschaften ausprobiert und reflektiert werden.

    Termin: Einzeltermin am 25.10.2017

                 Blocktermin vom 15.12.2017 bis 17.12.2017

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

    Gruppe 5

    Dr. Andreas Rauh

    Was hat die Ästhetik der Alltagskultur, was hat unsere alltägliche Praxis im Umgang mit Kunst mit den emphatischen und komplexen ästhetischen Theorien vergangener Epochen zu tun? Wie fremd sind uns ästhetische Empfindungen wie das Schöne, das Erhabene oder das Anmutige? Diese Fragen werden wir aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Wir testen, inwiefern Geschmacksfragen subjektiv sind, ob Ästhetik wissenschaftlich gleich gültig oder gar gleichgültig ist und nicht zuletzt wie ästhetisches Empfinden in aktuellen Theorien verortet wird.

    Termin: Donnerstags, 12 bis 14 Uhr

    Soziale und Kulturelle Heterogenität

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